Texte
| Medienmitteilung | Dezember 2009 |
149 KB, 9 Seiten |
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swissfuture Magazin für Zukunftsforschung 2010/1 |
Aufsatz Andreas M. Walker | 17. Mai 2010 |
600 KB, 13 Seiten |
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Aufsatz Francis Müller | 17. Mai 2010 |
200 KB 6 Seiten |
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| Forschungsbericht Hoffnung 2010 |
Forschungsbericht |
24. Mai 2010 |
3,5 MB 165 Seiten |
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| 1. Einleitung |
105 KB 1 Seite |
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| 2. Kurzfassung |
361 KB 7 Seiten |
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3. Was ist Hoffnung? |
148 KB 17 Seiten |
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| 8. Fazit für Folgestudien |
62 KB 9 Seiten |
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| Anhang 1 - Daten und Tabellen zur Internet-Umfrage |
15. Mai 2010 |
4,2 MB 221 Seiten |
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| Anhang 2 - Daten und Tabellen zur Medienauswertung |
3. Mai 2010 | 1 MB 29 Seiten |
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| Aphorismen, Zitate, Redensarten und Bibelverse zur Hoffnung | 15. Mai 2010 |
132 kb 5 Seiten |
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Editorial
Schlechte Nachrichten, Tag für Tag: Die bad news über Wirtschaftskrisen, Naturkatastrophen, Bankenpleiten, Pandemien, Terrordrohungen und Kindsmissbrauch verunsichern. Der Ausgang der Krisen ist ungewiss. Wir erfahren Irritation und Kontingenz. "Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch", schreibt Hölderlin. Ist die Hoffnung das Rettende? – Durchaus. Weil die Hoffnung personale, soziale und auch ökonomische Ressourcen freisetzt, kann sie zur self-fulfilling prophecy werden.
Im Themenheft „Hoffentlich! Warum wir trotz allem an die Zukunft glauben“ der deutschen Fachzeitschrift „Psychologie Heute“ schreibt Annette Schäfer, dass Hoffnung als einer der wichtigsten Faktoren für Wohlbefinden, Erfolg und Resilienz in der psychologischen Forschung erkannt wird. „Hoffnungsvolle Menschen sind selbstbewusster, konzentrierter und achtsamer als hoffnungsarme Menschen. Hoffnung hilft, schwierige Situationen und Lebensprüfungen zu überstehen.“
Was aber ist Hoffnung? Der Sozialpsychologe Ezra Stotland definiert Hoffnung als die Erwartung eines Ziels, die grösser als Null ist. Die Definition zeigt zweierlei: Erstens ist die Zukunft der Hoffnung inhärent, weil Hoffnung sich in einer temporalisierten Dimension bewegt: Sie richtet sich in eine Zukunft, deren Ungewissheit sie reduziert. Hoffnung setzt Reflexion über die Zeitlichkeit des Seins voraus. Zweitens ist Hoffnung intentional. Man kann nicht einfach so hoffen, sondern man hofft immer etwas Bestimmtes.
In unserer Pilotstudie zum Jahreswechsel 2009/2010 wird dieses etwas Bestimmte der Hoffnung in der Schweiz empirisch untersucht. Mittels einer Internet-Umfrage, an der über 2'700 Personen teilgenommen haben, untersuchen wir, auf welche Felder sich Hoffnungen – und somit auch Zukunftserwartungen – beziehen. Wer sind die bedeutendsten Hoffnungsträger und in welchen Feldern sind sie angesiedelt? In der Wirtschaft, der Politik oder der Religion? Welches sind die Grundlagen unserer Hoffnungen und wie gehen wir mit Enttäuschungen um? Gibt es dabei spezifische Unterschiede? Zwischen den Geschlechtern? Ist Hoffnung abhängig von Alter, Bildungsniveau oder Einkommen?
Unser vorliegender Forschungsbericht führt in verschiedene Definitionen und Konzepte von Hoffnung in Philosophie, Theologie, Psychologie und Soziologie ein, gibt einen kurzen Überblick über Studien zu Zukunftsängsten und Sorgen und erläutert die Methodik, die wir in der Internet-Umfrage Ende 2009 und in der Auswertung und Beschreibung im Winter/ Frühling 2010 angewendet haben. Den Hauptteil dieser Studie bildet eine breite Darstellung der Resultate unserer Internet-Umfrage und unserer Analyse der Printmedien in der Schweiz. Die vollständigen Daten, Tabellen und Grafiken publizieren wir zusätzlich in zwei umfangreichen Anhängen. Die wissenschaftliche Arbeit wird zur Illustration ergänzt durch Interviews mit verschiedenen Persönlichkeiten aus der Schweiz und durch eine umfangreiche Sammlung von Sprichwörtern und Aphorismen zum Thema Hoffnung.
Diese Studie soll ein erster Schritt sein, um eine transdisziplinäre Hoffnungsforschung ergänzend zur Zukunftsforschung, Innovationsforschung, Glücksforschung, Sinnforschung und Risikoforschung zu begründen. Die Realisierung dieser ersten Studie wurde dank der Unterstützung durch die Schweizerische Akademie der Sozial- und Geisteswissenschaften (Bern), die Stiftung für Bildung und Forschung (Zürich) und dank den erheblichen Eigenleistungen des Forschungs- und Autorenteams möglich..
Dr. Andreas M. Walker,
Co-Präsident swissfuture
Francis Müller,
Redaktor swissfuture
Team
Ein fünfköpfiges, transdisziplinäres Forschungsteam analysierte im Herbst 2009 das Thema und die Fachliteratur, um auf dieser Grundlage eine Internet-gestützte Umfrage zu entwickeln und diese im November 2009 durchzuführen. Im Winter 2010 wertete das Team die Daten im Detail aus.
| Dr. Andreas M. Walker | Forschungsleiter, Co-Präsident von swissfuture, Humangeograf und Historiker, Gründer weiterdenken.ch, Vater von vier Kindern und verheiratet | Link |
| Francis Müller, M.A. | Vorstandsmitglied und Chefredaktor von swissfuture, Religionssoziologe MA, Journalist, Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste für Soziologie und Ethnografie, Single | Link |
| Dr. med. Markus Merz | Psychoanalytiker, Kinder- und Jugendpsychiater FMH, Vater von fünf Kindern | |
| Markus Baumgartner | Medienspezialist, Vater von zwei Kindern und verheiratet | Link |
| Dr. oec. publ. Stephan Nüsch | Lehrbeauftragter Universität Zürich, Post Doc Institut für Strategie und Unternehmensökonomik, verheiratet ohne Kind | Link |
Dank
Die Realisierung dieser Studie wurde dank der Unterstützung durch die Schweizerische Akademie der Sozial- und Geisteswissenschaften (Bern), die Stiftung für Bildung und Forschung (Zürich) und dank den erheblichen Eigenleistungen des Forschungs- und Autorenteams möglich.
